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Hypnose bei Stress und Burnout - Stressbewältigung

Hypnose bei Stress und Burnout

Stress-Management durch Hypnose - Stress effektiv bewältigen und abbauen

Ich bin total gestresst. Dieser Satz wird von vielen Menschen regelmäßig ausgesprochen. Zudem steigt die Zahl solcher Erkrankungen stetig. Doch was ist Stress eigentlich genau, und was kann man mit einer Hypnose dagegen tun?

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Was als Stress bezeichnet wird, ist genau genommen eine individuelle Reaktion auf Ereignisse und Herausforderungen in unserer Umwelt. Beispiele für solche Ereignisse sind Termindruck, "Stop and go" im Feierabendverkehr oder eine bevorstehende Prüfung. Solche Stress auslösenden Ereignisse nennt man auch "Stressoren". Unser Körper reagiert auf diese Stressoren mit einer so genannten Stressreaktion. Hierzu spult er ein genetisches Programm ab, das schon Steinzeitmenschen bei einer Begegnung mit wilden Tieren oder feindlichen Stämmen kampf- oder fluchtbereit machte.

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Die Reaktion des Körpers wird durch die Aktivierung des vegetativen Nervensystems gesteuert. Sie läuft in vier Phasen ab:

Vorphase:
(tritt beispielsweise auf, wenn eine Stresssituation erwartet wird): Fast alle Stoffwechselfunktionen werden heruntergefahren, um eine bevorstehende Mobilisierung von körpereigenen Reserven nicht durch störende Aktivitäten zu behindern. In akuten Stresssituationen folgt auf den Stopp von Stoffwechselfunktionen direkt eine Alarmreaktion.

Alarmreaktion:
Über Sinnesorgane wird der Stressreiz an das Zentralnervensystem (Gehirn und Rückenmark) gemeldet, daraufhin setzt zunächst der so genannte Anfangsschock ein. Der Herzschlag wird beschleunigt, Blutdruck, Muskelanspannung und Körpertemperatur sinken, Blutgerinnung, Harnausscheidung ebenso. Bei extrem starken Stressoren kann eine Stressreaktion hier enden, es kommt zum klinischen Bild einer akuten Schockreaktion, welche einhergeht mit Schreckstarre und eventueller Ohnmacht.

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Widerstandsphase:
Meist folgt auf die Alarmreaktion allerdings eine Widerstandsphase, in welcher es zu einer rapiden Steigerung der sympathischen Aktivität des vegetativen Nervensystems kommt. In den Nebennieren werden in erheblichen Mengen Botenstoffe (Adrenalin und Noradrenalin) produziert. Frequenz und Stärke des Herzschlags sowie das Herzschlagvolumen steigen an. Die Atmung wird tiefer und die Bronchien erweitern sich, so dass mehr Sauerstoff für den Zellstoffwechsel bereitgestellt wird. Zugleich werden Glukokortikoide freigesetzt. Dabei kommt es auch zu einer Erhöhung von Blutfettwerten und des Blutzuckerspiegels, um den Muskeln Energie bereitzustellen. Es werden also bevorzugt Organe mit Blut versorgt, welche für die Bewältigung der stressauslösenden Situation entscheidend sind. Dauert der Stressreiz an, so mobilisiert unser Organismus zunächst alle verfügbaren Energiereserven. Dabei kann es zur Ausbildung verschiedener organischer Störungen kommen, so etwa zum Bluthochdruck oder zur Ausbildung eines bis dahin nicht feststellbaren Diabetes mellitus.

Erschöpfungsphase:
Dauert der Stressreiz weiterhin an, so kommt es zur Erschöpfungsphase, in der die Abwehrkräfte des Organismus dauerhaft geschwächt bleiben und die, in den vorangegangen Phasen strapazierten Anpassungsmechanismen nicht mehr funktionieren. In dieser Phase kommt es somit zu Störungen der Immunabwehr. Das ist durchaus nachvollziehbar: Ein menschlicher Organismus ist für eine Dauerbelastung durch Stressoren nicht geschaffen. In dieser Phase äußert der Körper seine Überforderung  durch viele unterschiedliche Krankheitssymptome. Dazu gehören typischerweise Kopfschmerzen, Konzentrationsprobleme, Störungen im Bereich des Magen-Darm-Trakts und andere Anzeichen eines geschwächten Immunsystems, wie beispielsweise das Auftreten von Lippenherpes. 

Der beschriebene Ablauf einer Stressreaktion zeigt: Kurzfristige Auswirkungen einer Stressreaktion sind völlig normal. Dazu kommt ebenfalls, dass Stressoren von jedem Menschen unterschiedlich erlebt und verarbeitet werden. Körperliche Anspannung kann sowohl Lust- als auch Unlustgefühle erzeugen. Man unterscheidet daher den als positiv empfundenen „Eu-Stress“ vom als negativ empfundenen „Dys-Stress“. Prinzipiell wirken nur die Reize als Auslöser von „Dys-Stress“, die der Einzelne als Bedrohung wahrnimmt.

Stress ist zwar keine Krankheit, kann aber durchaus krank machen. Bei dauerhaftem Stress besteht grundsätzlich die Gefahr, dass die normalerweise kurzfristigen Reaktionen ebenfalls ständig auftreten. Eine lang andauernde Erschöpfungsphase mit den typischen Krankheitsbildern ist die Folge.

Erkrankungen, die durch ein optimiertes Stressverhalten oder Stress Management mittels Hypnose positiv beeinflußt werden können:

  • Asthma
  • Allergie
  • Angststörungen
  • Bluthochdruck
  • Blähungen
  • Durchfall
  • Ekzeme
  • Erektionsstörungen
  • Kopfschmerzen
  • Lippenherpes
  • Neurodermitis
  • Nervosität
  • Schlafstörungen
  • Übelkeit und Erbrechen

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